Allergie, Heuschnupfen

Frühling – und es beginnt zu kribbeln!

Die Tage werden länger, die Temperatur fängt an zu steigen und langsam erwacht unsere Natur aus dem Winterschlaf und beginnt in voller Kraft zu blühen. Es ist Atem beraubend zu sehen, wie sich die Knospen bilden. Doch sobald sie sich öffnen und zu blühen beginnen, beginnt für manch einen das Kribbeln in der Nasen und das Jucken der Augen. Frühling, Blütezeit und Leidensweg für viele Allergiker.

Typisch werden den Allergikern Antihistaminika in Form von Augentropfen, Nasenspray oder Tabletten empfohlen, deren Nebenwirkungen wie Müdigkeit sehr beeinträchtigen können. Dabei gibt es noch viel mehr Möglichkeiten wie zum Beispiel Calcium, Vitamin C, Vitamin D oder Zink.

Bei einer allergischen Reaktion wie Heuschnupfen reagieren die Mastzellen mit freisetzen von Histamin bei Kontakt mit dem auslösenden Allergen. Dieses freigesetzte Histamin ist der Grund für die verquollenen, juckenden Augen, für die laufende Nase und Niesattaken, sowie für das Engegefühl der Atemwege bei allergischen Asthma.

Die Mastzellenmembran kann durch Calcium gestärkt bzw. stabilisiert werden. Vitamin D, Vitamin C und Zink stärken das Immunsystem, dadurch kommt es zu leichteren und kürzeren bis sogar ausbleibenden allergischen Reaktionen.

Eine andere Möglichkeit wäre eine Desensibilisierung, bei der Blut abgenommen wird, dies mit einem bestimmten Verfahren aufbereitet wird und dann über einen bestimmten Zeitraum in ansteigender Konzentration wieder dem Patienten in Form von einer Spritze verabreicht wird.

Warum haben Allergiker genau im Frühjahr solch massive Beschwerden? Da im Winter weniger qualitativ hochwertiges Obst und Gemüse vorhanden ist und die Sonneneinstrahlung niedriger ist als im Sommer, so dass der Vitamin D Haushalt kaum aufgefüllt werden kann, verbrauchen wir bis zum Frühjahr unsere Reserven. Und genau diese Reserven werden im Frühjahr benötigt, wenn die Blütezeit geballt loslegt. Ohne Reserven schafft der Körper kaum das Immunsystem stabil zu halten und es knickt regelmäßig ein. Dies zeigt sich in Form von z. B. allergischen Reaktionen.

Doch es gibt noch weitere Gründe für allergische Reaktionen oder warum bisherige Maßnahmen nicht zur gewünschten Linderung oder Heilung geführt haben. Ein großer Teil macht davon der Darm aus. Denn wie man mittlerweile weiß, sitzt im Darm der größte Teil unseres Immunsystems. Unsere Verdauungsorgane sind, wie unser Hormonsystem, ein fein aufeinander abgestimmtes System. Dieses System kann durch negative Einflüsse, wie z. B. falsche Ernährung, Krankheitserreger, Parasiten, Medikamente etc. oder auch durch unter Stress essen, Dauerstress, Fehlbesiedelung des Darms, Mangel an Enzymen und Verdauungssäften etc. gestört werden. Dies kann der Grund für Hautprobleme wie z. B. Psoriasis und Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Darmerkrankungen wie z. B. Leaky-Gut-Syndrom, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa etc. sein.

Desensibilisierungen führen oft nicht zur Linderung, wenn bei den Patienten eine starke Besiedelung von Candida albicans im Darm vorliegt. Parasiten im Allgemeinen blockieren Therapien, deswegen sollte man immer auch den Darm in der Allergiebehandlung mit einbeziehen.  

Oft bekomme ich in meiner Praxis zu hören, dass der vor mir sitzende Patient ein hoffnungsloser Fall sei, weil nichts geholfen hätte, wobei von Calcium, Zink etc. über Antiallergika bis hin zu einer Desensibilisierung alles durchgeführt wurde. Dabei wurde der Darm komplett außer Acht gelassen.

In meiner Praxis betrachte ich den Patienten als ganze Einheit. Daraus ergibt sich eine komplexe Therapie für den Patienten, die eine Darmsanierung, Entgiftung und Stabilisierung des Immunsystems beinhaltet.

Bei ausbleibender Besserung biete ich auch eine Desensibilisierung mit Allergostop von der Firma Vitorgan an.